In Hamburg gebrauchte Ladeneinrichung kaufen
Auffallen und anders sein durch individuellen Ladenbau Hamburg
Allem Online-Geschäft zum Trotz, tummeln sich gerade an warmen Sommertagen noch immer tausende Shopping-Begeisterte in der Hamburger Innenstadt. Doch die Verbraucher sind in den letzten Jahren deutlich anspruchsvoller geworden und betreten nicht mehr willkürlich jeden Laden. Ob ein potenzieller Kunde ein Produkt im eigenen Laden kaufen wird, hängt maßgeblich von der Gestaltung der Schaufenster ab. Beliebte Stilmittel sind hier:
- Schaufensterpuppen: Noch immer sind sie ein Klassiker, wenn es darum geht, dem Kunden einen Überblick des Produktangebots zu vermitteln. Ansprechend aufgestellt – und am besten mit Preisschildern ausgestattet – sorgen sie für Aufmerksamkeit. Gefällt dem Kunden der generelle Stil des Ladens, wird er ihn betreten.
- Aufsteller vor dem Laden: Mit besonderen Aufstellern ist es ebenfalls möglich, den Kunden zum Stehenbleiben zu bewegen. „Heute 30 Prozent Rabatt auf alles“ oder „Jetzt 2 Hosen zum Preis von 1“ sind ideale Möglichkeiten, um den Kunden in den Laden zu ziehen.
- Fassade: Viel Wert sollte auch auf die Gestaltung der Fassade gelegt werden. Besonders in der Nähe des Jungfernstiegs tummeln sich eher zahlungskräftigere Kunden, die auf stilbewusste, gut gepflegte und moderne Fassaden reagieren. Im Szeneviertel Schanze kann die Kundschaft aber auch durch einen etwas „abgeranzteren“ Look überzeugt werden.
Den begrenzten Platz beim Ladenbau sinnvoll nutzen
Egal ob Sportgeschäft, Modeboutique oder Buchhandlung – der Platz in der Hamburger Innenstadt ist immer begrenzt. Das gilt nicht nur für Hamburg Mitte, sondern auch für Harburg oder das immer beliebter werdende Altona. Für Ladenbesitzer gilt es daher, ihre Ladeneinrichtung möglichst platzsparend und gleichzeitig verkaufsfördernd zu gestalten. Hilfreich ist es, bei der Ladenausstattung auf bewegliche Verkaufsständer zu setzen. Im Falle von Kleidungsgeschäften bietet es sich an, Produkte mit Rollen zu nutzen. Diese werden ganz einfach dahin gefahren, wo gerade Platz ist. Ändert sich das Sortiment saisonbedingt, kann der Laden ganz einfach umdekoriert werden.
Etwas schwieriger – aber nicht unmöglich – ist diese Flexibilität etwa bei Sportgeschäften. Es gibt aber durchaus auch Regale, die sich mit Rolle von A nach B befördern lassen. Alternativ kann auf mehrere, kleinere Theken oder Verkaufstische gesetzt werden, die sich manuell verschieben lassen.
Optische Highlights in Szene setzen
Dieser Tipp gilt ausdrücklich nicht nur für die gehobene Modeboutique in Blankenese, sondern auch für die gemütliche Buchhandlung in Altona – und praktisch alle anderen Shops. Mit speziellen Vitrinen oder Theken sollten die Verkaufsschlager in Szene gesetzt werden. Dabei dient das Produkt als Mittelpunkt der gesamten Ladeneinrichtung oder eines Teilbereichs. Hierauf werden die Kunden als erstes aufmerksam, beispielsweise könnte eine besondere Uhr in einer Glasvitrine aufbewahrt werden.
Dabei muss der Kunde dieses Highlight nicht einmal kaufen. Er geht dadurch aber einige Schritte in den Laden und wird anschließend auch auf die restliche Ladenausstattung inklusive der Produkte aufmerksam. Beispielsweise könnte die Vitrine strategisch klug vor einigen größeren Wandregalen platziert sein. Diese wird der Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes ansteuern und die Waren detaillierter betrachten.
Mit lokalen Eigenheiten werben
Kaum eine Stadt verfügt über eine so klare Identität wie Hamburg. Charakteristisch sind der Hafen, die norddeutsche Lebensart und natürlich das nicht so richtig gute Wetter. Es bieten sich viele Möglichkeiten, diese Eigenschaften mit in die eigene Ladenausstattung einfließen zu lassen. Aber: Auf allzu abgedroschene Phrasen reagieren die Ur-Hamburger etwas gelangweilt. Befindet sich das eigene Geschäft hingegen in Neustadt, Altstadt oder HafenCity, dürfte jedoch viel Laufkundschaft vorbeikommen, die der Hansestadt nur einen kurzen Wochenendbesuch abstattet.
In beiden Fällen kann mit markigen Sprüchen gute Werbung für den eigenen Laden betrieben werden. Diese können sich etwa im Ladeninneren direkt an den Produkten befinden. Auch Wandbemalungen mit typisch hanseatischen Motiven sind bei der Ladeneinrichtung in der Hansestadt äußerst beliebt.
Verkauf von Waren an der Kasse fördern
An der Kasse wird nicht nur abgerechnet, hier bietet sich viel Potenzial um noch mehr Umsatz zu erzielen. Während der Kunde wartet, sollte er am besten den direkten Blick auf einige Produkte haben. Beispiele:
- Wer Inneneinrichtung vertreibt, kann im Kassenbereich Kleinigkeiten wie Teelichter verkaufen.
- In Kleidungsgeschäften finden sich gerne Socken, Unterwäsche oder Armbänder im Kassenbereich.
- Im Elektronikfachmarkt finden sich an der Kasse Guthabenkarten oder USB-Sticks.
Dieses Prinzip ist auf praktisch jede Branche anwendbar. Wichtig ist dabei, die Produkte auch wirklich aktiv in das Auge des Betrachters zu ziehen. Deshalb ist es essenziell, die Warteschlage bewusst „zu platzieren“. Mit kleineren Absperrbändern oder festen Gängen werden die Kunden zur Kasse geleitet. Die Waren befinden sich dann in unmittelbarer Augen- und Griffhöhe an kleineren Verkaufsständern oder auch in größeren Kisten.